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Klötze einsetzen, um Lahmheit zu mindern

Wenn eine Kuh lahmt, ist es wichtig, den Grund der Lahmheit herauszufinden, um die korrekte Behandlungsmethode zu finden. Eine lahmende Kuh kostet den Landwirt viel Geld. Eine Milchkuh, die lahmt und nicht behandelt wird, geht in der Laktation zurück. Schlimmstenfalls kann sich der Zustand des Tieres so verschlechtern, dass es kaum noch aufstehen kann und den Milchfluss auf ein Minimum reduziert.

Vorteile der Nutzung von Klötzen

Kühe können zahlreiche Infektionen oder Krankheiten an den Klauen erleiden. Einige Beispiele davon sind „White Line Disease“, Geschwüre, Abszesse, Frakturen, dünne Sohlen, usw. Um einige dieser Krankheiten festzustellen oder um ihnen vorbeugen zu können, ist es wichtig, dass ein professioneller Klauenpfleger die Klauen der Kühe regelmäßig prüft und schneidet. Nur dadurch ist eine optimale Pflege der Klauen gewährleistet, und das Wohlbefinden er Kuh ist steigend.

Das Kleben eines Klotzes sorgt dafür, dass die verletzte Klaue den Boden nicht mehr berührt. Dies sorgt für eine Entlastung der geschädigten Klauenhälfte, und eine bessere Heilungschance. Genauso wie Menschen ein gebrochenes Bein heilen lassen müssen, indem sie den verletzten Fuß eine Zeit lang nicht belasten, müssen auch Kühe die Krankheit mit Hilfe der Klötze bewältigen.

Vorbeugen ist besser als heilen

Die Klauen müssen das gesamte Körpergewicht der Kuh tragen und wenn hier etwas „drückt“ und schmerzt, dann muss zügig gehandelt werden. Es ist wichtig, dass Klauen so behandelt werden, dass eine schnelle Schmerzlinderung und optimale Druckverteilung erzielt wird, sodass die Kuh wieder komfortabel laufen kann. Dadurch wird ihr allgemeines Wohlbefinden verbessert und die wirtschaftliche Laktationsleistung aufrecht gehalten.

  • Überprüfen und korrigieren Sie die Klauen der Herde regelmäßig, um dafür zu sorgen, dass keine Symptome möglicher Krankheiten, Verletzungen oder Überlange Klauen entstehen.
  • Sind Auffälligkeiten zu erkennen, ist das Kleben eines Klotzes eine gute Abhilfe und schnell erledigt. Es können sowohl Holzklötze als auch Gummiklötze benutzt werden. Klötze aus Holz haben je nach Bodenbeschaffenheit einen starken Abrieb, so dass man sie nicht unbedingt einzeln entfernen muss. Klötze aus Gummi sind weicher, runder, und flexibler. Sie können eine gute Alternative für Kühe mit dünnen Sohlen oder mit empfindlichen Klauen sein. Diese müssen allerdings manuell entfernt werden, sobald die Verletzung verheilt ist.

Je nach Sohlendicke und Stärke bietet der Markt selbst unterschiedliche Kleber an, um einen optimalen Komfort für die Kuh zu gewährleisten. Bovi-Bond zum Beispiel, ein Klebstoff der Firma Vettec, ist ein Zweikomponentenkleber auf Polyurethanbasis. Mit diesem man sehr schnell Klötze aus Gummi oder aus Holz befestigen kann. Er härtet innerhalb von 30 Sekunden aus und bietet eine ausgezeichnete Haftung.

Fazit:
Eine lahmende Kuh verliert nicht nur die Fähigkeit, sich gut fortzubewegen, denn auch ihr allgemeines Wohlbefinden und ihre wirtschaftliche Leistung gehen zurück. Mit den derzeitigen Klötzen und Klebern können professionelle Klauenpfleger den Kühen zu gesünderen Klauen und den Betrieben zu einer besseren Produktion verhelfen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bovibond.net.